Wanderung um den Rubbenbruchsee am Sonntag, dem 04.11.2018

ausgesucht und betreut von Ingrid und Günter Spieker

In Fahrgemeinschaften begaben sich 10 Mitglieder der Wanderabteilung und ein Gast aus Bramsche an das Nord-Ost-Ufer des Rubbenbruchsees. Im Uhrzeigersinn umrundeten wir bei strahlendem Sonnenschein die Südspitze des Sees, über dessen Entstehung uns Günter informierte. Für den Autobahnbau der A1 und der A30 sowie den Bau des Lotter Kreuzes wurde aus dem Rubbenbruch der Sand entnommen. Heute ist der Rubbenbruchsee mit seinen 24ha Größe und seinen 2,50m Tiefe ein wichtiges Naherholungsgebiet für die Osnabrücker, das auf dem „Grünen Finger" vom Rißmüllerplatz aus über den Westerberg abseits des Verkehrs erreicht werden kann.

Durch das Hakenhof-Holz bogen wir südwestlich des Sees nach Norden ab auf den Flugplatz „Atterheide" zu und konnten an der Start- und Landebahn den Start einer Maschine hautnah miterleben. Wir umrundeten das Flugplatzgelände und gingen nach Norden durch das Leyer Holz zum Gut Leye, einem barocken Herrensitz mit Seitenflügeln und einer öffentlich zugänglichen Kapelle. Heute ist das Herrenhaus nicht mehr bewohnt, Gut und Ländereien sind verpachtet. Durch das Leyer Holz wanderten wir nach Osten und kamen nach 9km und drei Stunden Wandern zurück zum Ausgangspunkt.

Christel Bläsing

Kategorie: 
Wandern